Englisch (English Music)

Yungblud

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Dominic Harrison hat sich mit seiner Gruppe nicht nur den Künstlernamen Yungblud gegeben, sondern ist tatsächlich gerade 20 Jahre alt. Er zeichnet sich durch sozialkritische und auch kämpferische Texte aus, die von einem vielseitigen Indie Rock mit einer kräftigen Ladung Energie getragen werden. So überraschend fordernd und selbstsicher die Texte des jungen Engländers auch klingen, sind sie dennoch viel mehr als heiße Luft um einen Star-Status zu erreichen. Seine dritte Single heißt "Tin Pan Boy" in der er sich wütend für ein "Recht auf Stadt" und für das Gewohnheitsrecht gegen die Interessen der Investor*Innen und sogenannten Stadtentwickler*Innen auflehnt. Der Text wurde einigen Berichten zufolge von einem Projekt bei der Denmark Street in Doncaster "herausgefordert". Das Album erscheint am 19.01.2018. (17.01.2018 si)

Yungblud - Tin Pan Boy (2017)

Sam Fender

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Ein weiterer englischer Jungspunt, der mit seinem Indie-Rock aus der Zeit gefallen scheint: Sam Fender! Er reißt die Hörenden auf seiner Debut-Single "Play God" durch ein mittleres Tempo aber umso gewaltigerer Kraft und Tiefe mit. Die sehr zeitgemäße, soulige Stimme ist ebenso ungewöhnlich für Indie-Rock, wie stimmig. Im engagierten Text beschreibt er eine Dystopie, also ein unerwünschtes Zukunftsszenario, welchem wir mit sozialer Ungerechtigkeit, Krieg um Religion und Ressourcen und digitalen Überwachungsstrukturen schon himmelschreiend nah sind. Neben der frischen Energie und dem Talent, bringt Sam Fender trotz seiner Jugend fundierte Erfahrung aus dem Musiker-Elternhaus in seine Kunst ein. Die Musikredakteur*Innen überschlagen sich ähnlich wie bei Yungblud mit Szenarien einer großen Zukunft im europäischen Musikgeschehen. (18.01.2018 si)

Sam Fender - Play God (2017)

Superorganism

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Daher kommt ein Strudel von musikalischer Phantasie, wie sie auf dem Londoner Musikboden mit acht Musikerinnen und einer ebenso frischen wie ausgeprägten Liebe zu progressiver Elektronik, Psychodelischer Musik, englischen Melodien wie Harmonien entstehen kann. Auch die Texte entführen in eine wunderbar phantasievolle, schräge und lebenshungrige Welt trotz ihrem enormen Potential zum Mitsingen und Abfeiern. Auch der Titel "Nobody cares" ist nicht geeignet zum Nebenher-Hören, sondern zum intelligenten und neugierigen Mitschwimmen im bunten, alternativen Universum von Superorganism, "But really! Who cares?". (17.01.2018 si)

Superorganism - Nobody Cares (2018)


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